Auch wenn
es uns schwerfällt es zu glauben: Ein kulinarisches Erlebnis zwischen zwei
Zügen ist tatsächlich möglich und der Trend tendiert weg von den
Fastfood-Ketten und dem obligatorischen Kiosk hin zu einem hochwertigeren
gastronomischen Angebot, welches nicht nur Durchreisende an Bahnhöfen ansprechen
soll.
Während
draussen nur wenige Meter entfernt Menschen auf ihre Züge eilen oder der Lärm
von Güterzügen ertönt, gibt es nun auch in vielen Bahnhöfen einen Bio-Anschluss,
in dem Reisende statt fettigen Pizzaschnitten oft regionale Köstlichkeiten
bekommen. Neben den Speisen gibt es oftmals sogar verschiedene Life-Programme
und Cocktail-Bars, die zum Verweilen am Bahnhof einladen, lange nachdem der Zug
eigentlich angekommen ist. Vor allem abends finden sich auch immer mehr
Einheimische in den Gaststätten des Bahnhofs ihrer Stadt ein, schliesslich ist
dieser meist in der Innenstadt gelegen und ist durch seine markante Architektur
ein unverwechselbarer Anziehungspunkt, um bei einem guten Essen und dem ein
oder anderen Glas Wein einen anstrengenden Tag ausklingen zu lassen.
Dennoch
geben laut einer Studie 56% aller Fahrgäste an, dass sie auf die Möglichkeit
eines schnellen Snacks bei Burger King, Subway oder Starbucks am Bahnhof auf
keinen Fall verzichten möchten, einfach aus Gründen der Zeitersparnis.



