Die
Kombination von Käse und Rotwein gilt schon immer als die perfekte Verbindung.
Aber passen Käse und Wein wirklich so gut zusammen wie wir denken? Und kann man
nicht auch Weisswein statt Rotwein zu Käse servieren? Und woher kommt überhaupt der Gedanke, dass
Käse und Wein gut zusammenpassen?
Beginnen
wir mit der Antwort auf die letzte Frage: Die Kombination von Käse und Wein
ergab sich durch die einfache Tatsache, dass Käse und Wein oftmals in denselben
Gebieten hergestellt werden. Daher genossen schon die Römer und Griechen die
beiden Lebensmittel gemeinsam. Aber welcher Wein nun zu welchem Käse passt
sollte am besten vom Käse selbst abhängig gemacht werden.
Nehmen wir einmal ein Beispiel: Zu Schafs- und Ziegenkäse sind Weissweine mit
einer Restsüsse ideal. Entscheidet man sich aber für einen Hartkäse, empfiehlt
sich dazu eher ein Rotwein, wohingegen zu Frischkäse gar kein Wein richtig gut
passt. Grundsätzlich kann man sich folgende Regel merken: Je salziger ein Käse
ist, desto süsser darf der Wein sein.
Aber was
tut man nun, wenn man seinen Gästen eine Käseplatte mit verschiedenen
Käsesorten anbieten möchte? Wie wir bereits gelernt haben gibt es keinen
Universalwein. Uns bleiben also zwei Möglichkeiten: Wir können uns dafür
entscheiden, auf eine grosse Vielfalt zu verzichten und nur Käse aus einer
Familie anzubieten. In diesem Fall reicht es aus, einen einzigen geeigneten
Wein auszuwählen. Man könnte aber auch die Käsesorten nacheinander anbieten und
dazu den entsprechenden Wein servieren. 

